Tipps & Tricks für die Produktion

Hier findest du Tipps und Tricks für die Produktion von Jobcasts.

Du erfährst welche Kamera du brauchst, wie du Videos schneiden kannst, diese konvertieren und vor allen Dingen wie du deine Jobcasts hochladen kannst.

Einen Jobcast zum Thema Kameraführung gibt es hier und zum Videoschnitt hier.

Welche Kamera braucht ihr?

Für die Produktion eines Jobcasts braucht man natürlich eine Kamera. Wer in seinem Jobcasts auch kleine Details zeigen will, wird schnell einsehen, dass die Videofunktion vom Handy nicht ausreicht.
Welches Gerät ist nun aber das richtige? Der Markt ist riesig und boomt nicht zuletzt durch das Internet. Man sollte zumindest jetzt eine kleine Ahnung davon haben, was man zeigen will.
Habt Ihr zum Beispiel den Plan mit den Freunden oder Bekannten Interviews führen, um diese dann im Jobcast zu nutzen, solltet ihr auf eine Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon achten. Steht die Aufnahme von Maschinen, Produkten oder Gebäuden im Vordergrund, ist ein externes Mikrofon häufig nicht so wichtig, da man sowieso eher die gesamte Geräuschkulisse der Umgebung aufnehmen will. Hier ist sicher eine gute Auflösung wichtiger. Ob die Kamera über eine Festplatte (HDD), eine Speicherkarte oder USB-Anschluss verfügt, ist Geschmackssache. Hauptsache die Filme können einfach auf einen Computer überspielt werden. Die Möglichkeit zwischen Weitwinkel und Tele zu zoomen, sollte die Kamera in jedem Fall besitzen, damit man beim Bildausschnitt flexibler ist. Genauso sollte die Kamera nach Möglichkeit ein Stativgewinde haben.
Diese Anforderungen erfüllen neben Videokameras aber auch die meisten neuen Fotodigitalkameras.
Wen ihr noch nicht so sicher seid, was ihr wirklich benötigt, dann könnt ihr die ersten Jobcasts auch mit  schon vorhandenen Digitalkameras machen. Fragt einfach mal in der Klasse oder bei Freunden nach. Meistens hat jemand schon eine geeignete Kamera.

Aufnahme von Videomaterial

Auf den Kameramann kommt es an
Bei der Produktion von Jobcasts kommt es auf eine Reihe von wichtigen kamera- und aufnahmetechnischen Aspekten an. Wie eine Fotokamera verlangt auch eine Videoaufnahme einen guten Blick des Kameramanns. Das heißt, das Gelingen eines Jobcasts hängt sehr davon ab, aus welcher Perspektive man was mit welchem Bildausschnitt filmt.

Das solltet ihr vermeiden
Ein häufiger Fehler bei Film- und Fotoaufnahmen ist, dass der Kameramann den Kopf einer Person in der Mitte des Bildausschnitts fokussiert. Das Resultat: Über dem Kopf ist viel leerer Raum, dafür sind die Füße der aufgenommenen Person abgeschnitten. Nehmt mit der Kamera das auf was ihr zeigen wollt. Nehmt die Ganze Person auf. Wenn die Person sich bewegt, dann gebt ihr im Bild dort Platz wo sie sich hinbewegt. Am günstigsten wäre es, wenn ihr erstmal ein paar Aufnahmen mit Freunden übt und euch die unterschiedlichen Wirkungen der verschiedenen Bildausschnitte anseht.


Kurze Einstellungen, kleine Bildausschnitte
Jobcasts sind auf go4job in einem relativ kleinen Bildformat zu sehen. Deshalb macht es wenig Sinn, größere Gruppen von Personen oder Totalaufnahmen zu filmen.
Die einzelnen Takes (Szenen) der Video-Aufnahme sollten möglichst kurz sein. Für die agierenden Personen ist es einfacher, nur ein paar Sekunden lang, zum Beispiel für die Dauer eines Satzes, zu agieren.

Außerdem habt ihr damit die Möglichkeit mit der Kamera häufiger in Ruhe eine neue Position für den nächsten Take einzunehmen. Dadurch erhält der Jobcast nach dem Bearbeiten auf dem Computer, durch die häufigen Schnitte, eine interessantere Dynamik, als wenn er aus wenigen, minutenlangen, wackligen Einstellungen bestehen würde.

Womit schneiden?

Wenn ihr das Videomaterial aufgenommen habt, beginnt nun die eigentliche Arbeit, das schneiden des Videos.
Im Handel gibt es inzwischen jede Menge Software zum Bearbeiten von Videos, welche allerdings auch nie ganz billig ist.
Man muss aber auch nicht gleich kaufen, denn sowohl Mac als auch Windows haben schon Software zur Videobearbeitung dabei. Beim Mac nennt es sich „iMovie“ und bei Windows „Movie Maker“. Beide Programme reichen für den Schnitt von Jobcasts völlig aus.
Ihr findet aber auch jede Menge Freeware zur Videobearbeitung im Internet. Welches Programm hier aber das Beste ist, hängt von euch ab. Probiert einfach aus mit welchem Programm ihr am besten zurecht kommt.

Hier gibt es z.B. Videoschnittprogramme als Freeware.

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Free Video Dub
Außergewöhnlich unkomplizierte Videoschnittsoftware

http://www.netzwelt.de/download/11230-free-video-dub.html
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Pinnacle VideoSpin
Der Weg zum eigenen Videoschnitt

http://www.netzwelt.de/download/8757-pinnacle-videospin.html
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Avidemux
Videoschnitt muss nicht immer teuer sein.

http://www.netzwelt.de/download/3922-avidemux.html

Videodateien schneiden

Technisches
Grundsätzlich arbeiten Videobearbeitungsprogramme genauso wie die Software für Audiomaterial. Es gibt mehrere Spuren, auf die man die einzelnen Videoszenen verteilt und mischt, mit Effekten versieht und abschließend als Datei abspeichert. Für die sollte man sich aber schon in das jeweilige Programm eingearbeitet haben. Am Anfang dauert es dann auch noch etwas länger. Wenn ihr aber einige Jobcasts gemacht habt, dann kennt ihr die „Tricks“ des Programms und könnt leicht zum guten Jobcast kommen. Vielleicht habt ihr ja auch Freunde die schon Videos bearbeitet haben und euch die Bedienung zeigen können.

Künstlerischer Spielraum
Beim Schneiden des Jobcast kommt es auf das persönliche Gefühl für die Komposition einzelner Szenen an. Im Gegensatz zur Bearbeitung von Audiodateien sind die Gestaltungsmöglichkeiten beim Bearbeiten von Videomaterial sehr viel umfangreicher. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Einschränkungen, die man beachten muss, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Auch hier hilft es am meisten verschiedene Schnitte auszuprobieren und dann mit Freunden darüber zu sprechen, welcher Schnitt am besten ist. Beim Videoschnitt gilt aber oft „weniger ist mehr“. Auch wenn die Programme viele Möglichkeiten der Überblendung geben. Ist der einfache harte Schnitt in den meisten Fällen der Beste.

Dateiformate
Das Abspeichern von Videodateien ist aufwendiger als das Abspeichern von Audiodateien im MP3-Format. Durch die vielen unterschiedlichen Video-Codecs - Verfahren zur Komprimierung von Video-Material - gibt es auch eine ganze Reihe von unterschiedlichen Dateiformaten, die in Frage kommen. Am Ende sollte aber immer eine Videodatei herauskommen, die eine akzeptable Dateigröße und eine zufrieden stellende Qualität hat. Hier sollte man bei den Verschiednen Programmen einfach probieren was am besten aussieht. Für Jobcast wird das flv (Flash-Video) benötigt. Da die meisten Freeware Programme dieses nicht erzeugen, müssen die Videos anschießend noch ins flv Format konvertiert werden.

Jobcasts konvertieren

Wenn ihr mit dem Video soweit fertig seid, kommt der nächste Schritt: Das Konvertieren, also das Umwandeln in das flv Format. Dafür konnt ihr auch Freeware Pogramme nutzen.

Zum Beispiel diese:

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Super
Media File Converter

http://www.erightsoft.com/SUPER.html

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Free Studio 5
Free 3GP Video Converter

http://www.dvdvideosoft.com/products/dvd/Free-3GP-Video-Converter.htm

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FormatFactory
Wandelt Bilder, Musik und Videos in alle erdenklichen Formate um.

http://www.formatoz.com/download.html

Jobcast hochladen

Den fertigen Jobcast könnt ihr dann hier hochladen. Zum hochladen braucht ihr noch ein kleines Foto mit dem ihr euren Video im Cinema darstellt. Nehmt einfach ein Foto, im jpg oder png Format, aus einer Szene des Films und schneidet das Bild auf die Größe von max. 200x113 Pixel zurecht. Wenn ihr den Jobcast mit einem Betrieb zusammen gemacht habt, dann fragt ob ihr das Firmenlogo mit einbinden könnt und besorgt dieses als jpg oder png. mit max. 200 Pixeln Breite.

Außerdem findest du hier weitere ausführlichen Tipps zur Produktion von Jobcasts auf www.go4job.de zum Herunterladen.